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<pre>Mit der Beschwörung des „totalen“ Mannschaftsgeists und dem Aussperren sämtlicher negativer Einflüsse nahm Gisdol seinen Spielern offenbar den auf Misserfolge ausgerichteten Tunnelblick, die aber freilich auch derart abgeschirmt anfänglich noch unter dem Eindruck der langen Krise standen.  <p> Gerade in schweren Zeiten braucht es jedoch bisweilen solch dreckige Siege, um die Lebensgeister wieder zu erwecken; dank des heiß ersehnten Erfolges würde es nicht verwunden, sollte sich die Mannschaft nun am Dienstag in einer deutlich selbstbewussteren Verfassung präsentieren.  <p>  „Das tut uns allen einfach gut“, konnte Gisdol seine Freude nach dem Schlusspfiff nicht verbergen. „Das ist unbezahlbar. Sie sehen es ja an dem Grinsen in meinem Gesicht.“ <p> Die Relegation scheint sich auch in diesem Jahr als Domäne der Erstligisten zu erweisen: Dank eines 3:1-Erfolgs im Hinspiel ist der VfL Wolfsburg wohl nur noch 90 Minuten vom Klassenerhalt getrennt. <p>  Wenn ein Sieg des neuen Tabellenführers Borussia Dortmund beim VfL Bochum mit einer Wettquote von rund 1,57 vergütet wird, sollte man dies in Betracht ziehen. Die Schwarz-Gelben wissen, dass sie es fünf Spieltage vor Ende der Meisterschaft selbst in der Hand haben, erstmals seit 2012 wieder die Meisterschale zu stemmen.  </pre>


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<pre>Dass die Rheinhessen in jenem Sechs-Punkte-Spiel den Sprung ans rettende Ufer verpassten, droht dem HSV das Leben nun aber noch einmal deutlich schwerer zu machen: Im Volkspark werden die Gäste alles daran setzen, den Relegationsplatz nun eben im zweiten Anlauf zu verlassen.  <p> Wartet mit Darmstadt immer noch auf den ersten Saisonsieg: Coach Torsten Lieberknecht. (Â© IMAGO / Michael Weber)  <p>  Machte den Gästen somit das fehlende Schussglück zu schaffen, bekam auf Seiten der Hausherren ausnahmsweise einmal der erneut treffsichere Alexander Meier Konkurrenz: Mit zwei Scorer-Punkten hatte dieses Mal vor allem der Mexikaner Marco Fabian entscheidend seine Finger im Spiel. <p> Herthas Davie Selke in Aktion. (Â© Jan Kuppert / dpa / picturedesk.com) <p>  Gerade mal drei Spieltage sind absolviert und schon herrscht in Hannover wieder Krisenstimmung. Nach dem ernüchternden Remis in Darmstadt (2:2) sowie den Pleiten gegen Leverkusen (0:1) und Mainz (0:3) steht erst ein mickriges Pünktchen zu Buche. Die 96-Fans sind frustriert — viele von ihnen befürchten, dass erneut ein Jahr im Abstiegssumpf droht.  </pre> 


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<pre> Vielmehr haben wir nicht vergessen, dass die Leistungen der Leverkusener schon in den noch nicht von Erfolg gekrönten ersten Saisonwochen mehrheitlich passabel waren; sowohl beim 1:3 in München als auch beim 2:2 gegen Hoffenheim wurde Bayer recht deutlich unter Wert geschlagen.  <p> Freitag, 16. Februar 2018 um 20:30 Uhr – Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p>  RB wird sich auf einiges einstellen müssen, und das, wo die Sachsen doch ohnehin nur zwei der letzten acht Partien gewannen und in der Fremde eines der jüngsten sieben? Ende September hielten die Bullen zudem letztmals die Null auswärts. <p>  Selbst im Falle einer Niederlage dürfte den FC zwar noch immer die Tatsache trösten, dass es der Hälfte aller Bundesligisten noch um einiges schlechter ergeht; nichtsdestotrotz fällt die vorläufige Bilanz der Rückrunde bereits jetzt reichlich unerfreulich aus. <p>  „Leider gab es sehr viel Nachspielzeit. Ich glaube, das ist Bayern-Bonus. Sorry, da kann jeder beleidigt sein, aber nach fünf Minuten muss das Spiel beendet sein“, so Dardai nachdem nur wenige Augenblicke auf den ersten Hertha-Heimsieg gegen die Bayern seit über acht Jahren gefehlt haben.  </pre>


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<pre> In Anbetracht der zuletzt in Hannover und Leverkusen kassierten Schlappen stellte sich dieses Aufbäumen aber nicht als dauerhaft heraus — dabei wurde insbesondere in Niedersachsen ein schon greifbarer Befreiungsschlag fahrlässig verpasst.  <p> Nachdem sich Müller im ersten Heimspiel beim Torjubel schwer verletzte, fällt in den kommenden Wochen auch dessen Vertreter Hunt mit einem Faserriss aus; obendrein wird sich Gisdol nach dem Platzverweis von Mavraj auch in der Innenverteidigung zum Improvisieren gezwungen sehen.   <p> Weitere Erfolgserlebnisse darf man den Hamburger Angreifern wohl schon am kommenden Spieltag in Aussicht stellen; mehr noch als die Hausherren hatte in den vergangenen Wochen nämlich der Sport-Club den traurigen Eindruck vermittelt, im unaufhaltsamen Niedergang begriffen zu sein. <p>  War Leno zum einen gegen den Letten aber stets auf dem Posten, war es zum anderen letztlich auch zu dünn, was der HSV in Sachen Offensiv-Feuerwerk auf die Reihe bekam: Gegen die erneut enttäuschende Werkself mangelte es den Hansestädtern zumeist an den zündenden Ideen.  <p> Beim HSV feierten die Hauptstädter einen ganz wichtigen 2:1-Auswärtssieg und haben damit nicht nur die Rothosen ans Tabellenende geschickt, sondern ihrerseits wichtige Punkte geholt. Der Abstand zum Relegationsplatz ist auf zehn Punkte angewachsen.  </pre>


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<pre> Pal Dardai sah die Partie mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „So ist Fußball. für meinen Geschmack sind zu viele Tore gefallen. Wir müssen mit dem 3:3 leben, ganz unglücklich sind wir über den Punkt nicht„, sagte der Hertha-Coach zum spektakulären 3:3 in der Bankenmetropole.  <p> Seit mittlerweile 15 Pflichtspielen sind die „Roten Bullen“ ungeschlagen, 12 Mal gingen die Ostdeutschen als Sieger vom Platz. Zudem trotzte man dem Spitzenreiter ein völlig verdientes 1:1 ab, schoss Schalke auswärts mit 6:1 aus dem Stadion. Dies gelang noch dazu ohne das Zutun von Christopher Nkunku, Leipzigs absolutem Topscorer.  <p>  Das abschließend prognostizierte Gladbacher Törchen soll schließlich nur noch dazu dienen, nochmals ein wenig an der Gesamtquoten-Schraube zu drehen. <p>  Da die Hamburger in der letzten Saison auch in Bremen siegreich blieben, haben sie drei der letzten vier Nord-Derbys für sich entschieden. Das vierte gewann Bremen im April 2015 zu Hause mit 1:0.  <p> Auch, weil ursprüngliche Leader wie Karim Bellarabi oder Kevin Kampl der brenzligen Lage im Abstiegskampf zu keiner Zeit gewachsen waren, führte der unter Roger Schmidt bereits aussortierte Stoßstürmer die Leverkusener mit wortgewaltigen Kabinenansprachen und ansehnlichen drei Treffern in fünf Partien zum Ligaverbleib.  </pre>


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